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Grußworte

Spartak Seyranyan

Bildungs- und Wissenschaftsminister der Republik Armenien

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Nachgang zu der Begegnung mit Ihren Repräsentanten am 31. Oktober 2008 in meinem Ministerium möchte ich meinen Dank nun auch schriftlich zum Ausdruck bringen. Das Gespräch mit Herrn Paul Imhof, Herrn Ruben Safrastyan, Herrn Eduard Saroyan und Herrn Albrecht Stickel verlief sehr konstruktiv und effizient. Ich darf Ihnen versichern, dass ich die Idee der Gründung der Deutschen Universität in Armenien ganz und gar begrüße. Die besondere und grundlegende Rolle der deutschen Wissenschaft und Hochschulsysteme bei der Entwicklung der globalen Zivilisation schätze ich sehr. Die deutschen Universitäten haben aufgrund ihrer reichen Tradition im internationalen Bereich eine führende Positionen. Es ist bekannt, dass im Laufe der Jahrhunderte die deutsche Universitäten ein Vorbild für die armenische Wissenschaft waren. Ein guter Teil der armenischen Intelligenz - und dies nicht nur in einer Generation - studierte in Deutschland. Jetzt versucht man diese Tradition wieder zum Leben zu erwecken. Des Weiteren füge ich hinzu, dass Ihr Wunsch nach einer innovativen Hochschule, die den Richtlinien des Bologna-Abkommens entspricht, meine volle Zustimmung hat. Denn die Interessen meiner Regierung und Ihre Vorstellungen erweisen sich als deckungsgleich. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Deutsche Universität in Armenien (DUA) in einigen Jahren über alle Rechte einer Universität europäischen Standards verfügt. Ich darf Ihnen versichern, dass Sie im Rahmen der Kompetenz unseres Ministeriums meine volle Unterstützung Ihrer Hochschule haben. Ich freue mich auf ein zukunftsträchtiges Projekt armenisch-deutscher Zusammenarbeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Spartak Seyranyan

Eriwan, den 8. Dezember 2008


Armen Ashotyan

Ausschussvorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft, Bildung, Kultur, Jugend- und Sport der Nationalen Versammlung Armeniens

Der Ausschuss für Wissenschaft, Bildung, Kultur, Jugend- und Sport der Nationalen Versammlung Armeniens begrüßt die Idee der Gründung der Deutschen Universität in Armenien die unter der Schirmherrschaft der Armenisch-Deutschen Gesellschaft e.V. entstanden ist. Wir schätzen die Initiative zum Aufbau einer weiteren europäischen Hochschule, insbesondere die Möglichkeit so die deutsche Wissenschaft und ihre Hochschultradition kennenzulernen. Das Wirken europäischer Hochschulen in Armenien verbessert unser Bildungssystem und trägt zur Entwicklung der Wissenschaften sowie der unterschiedlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche bei. Ziel ist die Einführung europäischer Standards. Nicht zuletzt spielt eine Rolle, dass das armenische Volk immer ein besonderes Verhältnis zur Bildung hatte. Konsequenz und Beweis dafür ist die Tatsache, dass die Initiatoren Armenien als Zielland deutsche Bildung gewählt haben. Ich hoffe sehr, dass all dies zur Entwicklung unserer prinzipiell wissbegierigen Bürger, zur Weiterentwicklung der Identität des armenischen Staates und zur Festigung der Demokratie und der bürgerlichen Institutionen beitragen wird. Ich wünsche mir sehr, dass die Präsentation von Inhalten und Aufgaben der Bildungsprogramme, wie sie die DUA vertritt, nie gestört wird. Denn durch ihre Programme könnte eine Lücke gefüllt werden, die wir vielleicht so gar nicht realisiert hatten. Insbesondere könnte das "e-learning" nun bei uns umgesetzt werden. Die außerordentliche Arbeit der deutschen Professoren-Gruppe, die als Gründungsausschuss fungierte, schätze ich sehr. Die Tatsache, dass täglich neue ausländische Bildungsstätten entstehen, ist nur dank solch selbstloser, der Sache verpflichteten Arbeit möglich. Und letztendlich wird sich dies zeigen, wenn die Studenten selbstständig wissenschaftlich aktiv werden.

Mit freundlichen Grüßen

Armen Ashotyan

Eriwan, den 2. November 2008

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